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ASOPS
Verband der Symphonieorchester und Chöre der Tschechischen Republik

Karlsbader
Symphonieorchester

Das Karlsbader Sinfonieorchester wurde im Jahre 1835 als Saison-Kur-Klangkörper vom Josef Labicky gegründet.  Labickys Sohn August wandelte es 40 Jahre später in ein ständiges Sinfonieorchester mit breitem Wirkungskreis und vielseitigem Repertoire um. 1894 dirigierte er im "Posthof" die kontinentale Premiere von Dvořáks Sinfonie "Aus der Neuen Welt". In den Jahren 1911 - 1941 leitete Robert Manzer das Orchester. Er führte das Orchester zu einem beachtlichen Niveau  und knüpfte Kontakte zu bedeutenden Persönlichkeiten der europäischen Musik (z.B. P. Casals und R. Strauss). Seine dominante Position im Karlsbader Musikleben hat das Orchester auch nach 1945 behalten, wo es Josef Bartl aufgebaut hat. Von Oktober bis Juni veranstaltet das KSO Abonnementszyklen, Sonder- und Opernkonzerte sowie Jugendprogramme. In der Kur-Hauptsaison wirkt es bei allen traditionellen Musikveranstaltungen (wie z.B.  Mozart- und Beethoven-Tage, Junges Podium und Dvořák- Karlsbader Herbst) mit. Renommierte Dirigenten wie Jiří Bělohlávek, Dean Dixon, Aram Chatschaturjan, Zdeněk Košler, Charles Mackerras, Libor Pešek, Pianisten Emil Gilels, Ivan Moravec, der Geiger David Oistrach, Gidon Kremer und Josef Suk, der Cellist Mstislav Rostropovitsch, Cembalistin Zuzana Růžičková, die Sängerinnen Magdalena Hajjóssyová und Eva Urbanová gastierten bei dem Orchester. Am Aufbau des Orchesterprofils waren die Dirigenten  Václav Neumann, Vladimír Matěj, Josef Hercl und Radomil Eliška beteiligt. Ihre Arbeit wurde  in den Jahren 1991 - 1998 vom Engländer Douglas Bostock  fortgesetzt. Er nahm  mit dem KSO zahlreiche CDs mit Werken von W. A. Mozart, A. Dvořák, B. Smetana, Z. Fibich, V. Novák, O. Nedbal auf. Seit Juni 2005 ist Prof. Jiří Stárek Chefdirigent des KSO und direktor KSO ist Mgr. Petr Polívka. Das Karlsbader Sinfonieorchester gastiert regelmäßig nicht nur auf  Konzertpodien in der Tschechischen Republik (u. a. Musikfestival Prager Frühling), sondern auch im Ausland, insbesondere in Deutschland. Es wirkt bei den Veranstaltungen mit sinfonischer Musik, bei dem Opernfestival (Oviedo), bei den Ballettabenden (Bregenz) und internationalen Wettbewerben (Zaragoza), wie auch Kantatenkonzerten (Antwerpen, Bonn, Karlsruhe usw.) mit. In der Dramaturgie des KSO sind alle Hauptwerke des klassischen und romantischen Repertoires und ausgewählte Musikwerke des XX. Jahrhunderts eingeschlossen. Reichlich vertreten ist die tschechische Musik vor allem Dvořák (Gipfelsinfonien), Smetana (Mein Vaterland), Werke von Janáček, Suk, Martinů und vielen anderen. In den Programmen befinden sich auch Kompositionen für populäre "Open Air" Konzerte, Opernkonzerte und berühmte Instrumentalkonzerte.  Die Konzertmeister des KSO interpretieren als Solisten Konzerte für Streich- und Blasinstrumente. Die Fähigkeit eine gute Beziehung zu den Dirigenten, Solisten und Chören anzuknüpfen, die künstlerische Verantwortung und die professionelle Einstellung, machen aus dem Karlsbader Sinfonieorchester (Besetzung 50 - 70 Spieler) einen gefragten Repräsentanten der tschechischen Musik und der Kulturtradition der Kurstadt Karlovy Vary.

 

Intendant: Mgr. Petr Polívka
Husovo náměstí 2, 360 01 Karlovy Vary, tel.: +420 353 228 707, fax: +420 353 223 753
E-mail: kso@kso.cz, www.kso.cz

© 2012 Verband der Symphonieorchester und Chöre der Tschechischen Republik (Aktualisieren 27.11.2015)
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